Zwischen Erfolg und Verfolgung
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Zwischen Erfolg und Verfolgung
Die Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ würdigt mit Hilfe großformatiger skulpturaler Präsentationen den großen Anteil jüdischer Athletinnen und Athleten an der Entwicklung des modernen Sports in Deutschland.
Sie feierte vom 23.07.2015 bis 16.08.2015 ihre Premiere und wurde anschließend bis zum 31.12.2015 auf dem Olympiagelände Berlins gezeigt.
Inhalt:
Als Nationalspieler, Welt- oder Europameister, als Olympiasieger oder Rekordhalter zählten sie zu den gefeierten Idolen ihrer Zeit. Nur weil sie Juden waren, wurden sie im NS-Staat ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gedrängt oder ermordet.
Vorgestellt werden die Biografien des Fußballpioniers Walther Bensemann, der zehnfachen Deutschen Leichtathletikmeisterin Lilli Henoch, des Fußballnationalspieler Julius Hirsch, des israelischen, später deutschen Basketball-Nationaltrainer Ralph Klein, der Fechtolympiasiegerin Helene Mayer, des Schachweltmeisters Emanuel Lasker, des Meisterboxers Erich Seelig, der Deutschen Tennismeisterin Nelly Neppach, der Deutschen Speerwurfmeisterin Martha Jacob, der Leichtathletin Gretel Bergmann, der Turnolympiasieger Alfred und Gustav Felix Flatow, der Europameister im Gewichtheben beziehungsweise im Ringen Julius und Hermann Baruch, des Eishockeyspielers Rudi Ball und des deutschen Fußballnationalspielers Gottfried Fuchs. Die Ausstellung bietet mit der Schwimmerin Sarah Poewe aber auch einen Ausblick und stellt eine wichtige Verbindung zur Gegenwart her. Poewe gewann als erste jüdische Athletin nach Ende des Zweiten Weltkrieges für Deutschland eine olympische Bronze-Medaille 2004 in Athen.
Bildergalerie
Team
Dr. Berno Bahro (Universität Potsdam, Zentrum deutsche Sportgeschichte)
Prof. Dr. Lorenz Peiffer (Universität Hannover)
Prof. i.R. Dr. Hans Joachim Teichler (Universität Potsdam)
Dr. Henry Wahlig (Universität Hannover)
Ausstellungsbetreuung
Dr. Berno Bahro
Universität Potsdam
Karl-Liebknecht-Straße 24-25
14476 Potsdam
Sponsoren/Förderer
Gefördert wird die Ausstellung durch:

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