am Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:30 Uhr (Einlass: 18:00 Uhr)
im Coubertin-Saal, Manfred-von-Richthofen-Haus, Jesse-Owens-Allee 2, 14053 Berlin.
Referent: Dr. Berno Bahro (Universität Potsdam). In seinem Vortrag wird er die verschiedenen Boykottbemühungen gegen die Olympischen Spiele 1936 in Berlin beleuchten und fragen, ob die Spiele ein alleiniges Propagandaspektakel für ein friedliebendes Deutschland darstellten. Oder kann in Anbetracht der Aussetzung der rassistischen Maßnahmen und expansionistischen Politik während der Spiele und deren Forcierung danach sogar von einer olympischen Oase der Freiheit während der NS-Diktatur gesprochen werden? Anschließend diskutiert Dr. René Wiese vom Zentrum deutsche Sportgeschichte mit Dr. Bahro und weiteren Gästen die Ergebnisse des Vortrags und reflektiert neue Forschungsaspekte zu Sport und Olympia in der Zeit des Nationalsozialismus. Ebenso werden wir darüber sprechen, was wir aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen können: Ist 2036 ein guter Zeitpunkt für Olympia und Paralympics in Deutschland – oder eher nicht?
Wenn Sie teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte bis zum 10. Juni 2026 per E-Mail info@berliner-dog.de an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

